Rettungshundestaffel

 

Aktuelles

 

.-19.01.2007

10-Jahresfeier und Bezirksfachdienstlager 10. - 12.09.2010

 

 

 

 

So hat alles angefangen…

 

 

 

 

 

...das sind wir heute... ;-)

 

 

 

"Also, ich finde das alles sehr hübsch.

Wir sind doch schließlich alle irgendwie weitergekommen.

Spirituell, dramatisch, menschlich"

 

                                                                          Captain Jack Sparrow

 

 

 

10 Jahre sind seit der Gründung der BRK Rettungshundestaffel des KV Münchens vergangen. Klar, dass wir dieses Ereignis groß feiern wollten. Und das– auch klar- nicht alleine! Deshalb lag es nahe, das Jubiläum mit dem jährlichen Fachdienstlager zu kombinieren.

16 Staffeln, darunter 2 Regionalgruppen der Österreichischen Suchhunde Union und die polnische Rettungshundestaffel GPR Osp Kety, folgten unserer Einladung nach Gut Thurnsberg.

 

Da der organisatorische Aufwand für eine Veranstaltung dieser Größenordnung enorm ist, bot uns die Messe München ihre Unterstützung an. Wir wurden zum „Projekt“ für die Auszubildenden (Veranstaltungskauffrauen / -männer; Veranstaltungstechniker und Bürokauffrauen) der Messe München erklärt. Mit großem Eifer und viel Fachwissen stürzten sie sich in die Arbeit und übernahmen fast die komplette Festorganisation.

 

Das war gut für uns, denn so hatten wir mehr Zeit uns über den Ablauf des Fachdienstlagers Gedanken zu machen…Endprodukt dieser Planungen war ein Stationswettbewerb, bei dem jede Staffel ein Team in SEG-Stärke stellte und auf einen ca. 7 km langen Rundkurs schickte. Dort mussten 6 verschiedene Stationen angelaufen und diverse rettungshundespezifische Aufgaben gelöst werden. Um die Motivation für die Teams noch zu erhöhen, gab es attraktive Preise, u.a. ein GPS und 2 Funkgeräte, zu gewinnen.

 

Für Hundeführer die an diesem SEG-Wettbewerb nicht teilnehmen konnten, dachten wir uns ebenfalls etwas aus: Sie "durften" auf einem 10 km langen Orientierungsmarsch ihr Können in Sachen Orientierung unter Beweis stellen und den Umgang mit Karte und Kompass üben.

 

 

Freitag, Tag der Anreise:

 

Nach der Anreise am Freitag und der Errichtung des Zeltlagers wurden die Teams am Abend in den Wettbewerb eingewiesen. Außerdem nutzten wir die Gelegenheit die Azubis vorzustellen und jeden mit einem T-Shirt auszustatten welches sie als „Chiefs of Staff“ auswiesen!

 

Zeltaufbau

 

Mitglieder des Fachdienstes Technik und Sicherheit

 

die ersten Staffeln treffen ein

 

Übergabe der Shirts an die "Chiefs of Staff"

 

 

 

 

Samstag, Tag der Arbeit ;-)

 

Hoch motiviert starteten um 8 Uhr morgens die ersten Teams, gleich nachdem sie von Denis fotografiert worden waren (Zustand VOR dem Wettbewerb).

 

Die erste Station wartete im Zeltlager: mehrere Puppen lagen regungslos am Boden und mussten per HLW reanimiert werden.

 

 

 

Öhm, wie ging das gleich noch mal?

 

Ein Feedback gab`s anschließend auch noch

 

 

 

 

Laut Stationsleiterin Domino überlebten die meisten Puppen die Behandlung, wenn auch einige Hundeführer daran erinnert wurden, dass es seit einigen Jahren einen neuen Algorithmus gibt … ;-)

 

Derartig vorbereitet ging es weiter zur nächsten Station. Dort fanden die Teams ein fieses Szenario vor, welches vor allem den Einsatzleitern alles abverlangte: Ein Transporter war in einer Kurve ins Schleudern geraten, hatte dabei seine Ladung verloren und zwei Fußgänger schwer verletzt.

 

 

 

 

Das Unfallszenario...

 

....und die sehr realistisch geschminkten Opfer

 

 

 

 

Die Hundeführer mussten zur Versorgung eingeteilt und die notwendigen Rettungsmittel von der Leitstelle angefordert werden.

 

 

 

das polnische Team bei der Versorgung eines Verletzten

 

die Armfraktur wird stabilisiert

 

dieses Opfer hat einen hohen Blutverlust erlitten

 

Bewerter bei der Arbeit ;-)

 

 

 

Der Adrenalinpegel bei den Einsatzleitern stieg nach Befragung des Beifahrers und eines der Verletzten noch mal kräftig an: Es stellte sich heraus, dass sowohl der Fahrer als auch ein Fußgänger abgängig waren. Jetzt mussten die Hunde zum Suchen ins umliegende Gelände geschickt werden! Dort fand sich zumindest einer der Vermissten, der andere verbarg sich unter dem Palettenstapel, was so manchem Team entgangen war…

 

 

 

Rettungshund bei der Arbeit

 

Das Opfer unter den Paletten wird geborgen

 

 

 

 

Bei dieser Aufgabe stach vor allem die polnische Mannschaft hervor die hervorragend eingespielt war und auch an so Kleinigkeiten wie das Abziehen des Zündschlüssels dachte…Kurz bevor sie dann auch noch die Batterie abklemmten hat Frank eingegriffen um sein Auto zu retten ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

An der nächsten Station rauchten dann nicht die Schuhsolen sondern die Köpfe – 6 Seiten mit Fragen aus den Bereichen Karte / Kompaß, Erste Hilfe Hund, Kynologie und Einsatzorganisation waren zu beantworten. Soviel Theorie war nicht jedermanns Sache und so fielen die Ergebnisse hier recht unterschiedlich aus. Aber egal, zumindest war hier Zeit um sich eine Schnitzelsemmel einzuverleiben!

 

 

 

Schwierig, schwierig...

 

am Boden geht`s leichter

 

 

Gestärkt und nach einem weiteren Fußmarsch kam endlich eine Station an der sich alle wieder auf sicherem Terrain fühlten: Flächensuche! 2 Personen waren in einem Waldstück verloren gegangen. Um die Schwierigkeit zu erhöhen wurden die Teams unter ziemlichen Zeitdruck gestellt, so dass in kürzester Zeit die Suchgebiete eingeteilt und losgesucht werden musste.

 

 

 

Wer sucht wo?

 

Äh, wo geht`s lang??

 

 

 

 

In der dabei aufkommenden Hektik waren dann nicht nur die Opfer, sondern auch der ein oder andere Helfer verschwunden ;-) Schlussendlich konnten aber alle wieder eingesammelt werden und es ging weiter zur nächsten Station, die sich schon wieder Richtung Thurnsberg befand.

Der Weg führte dabei an einem kleinen Wald vorbei, wo –Schreck lass nach!- eine seltsame Gestalt mit Bierflasche stand und die Teams aggressiv anlaberte. Nachdem sich der erste Fluchtreflex bei Hund und Mensch gelegt hatte, durchschauten die meisten Spiel und Maske und halfen dem „Penner“ bei der Suche nach seinem verloren gegangenen Kumpel. Zur Belohnung zog sich unser Schauspieler anschließend die Maske vom Kopf – und musste sich anhören, dass er so auch nicht besser aussehen würde als zuvor... Das wurde zähneknirschend hingenommen, denn für solche Bosheiten war kein Punktabzug vorgesehen ;-)

 

 

 

Seltsame Gestalten...

 

...hier in der Thurnsberger Gegend

 

 

 

Nach dieser Überraschung ging es endlich zurück zum Ausgangspunkt wo die letzte Station wartete: Dort gab es noch mal Spaß und damit die anderen auch was zu lachen hatten, fand diese Station direkt am Lager statt, so dass jeder zusehen konnte.

Eine sehr gemeine Aufgabe war das Apportieren eines Wiener Würstchens. Leider waren diese derart glitschig, dass sie den meisten Hunden – natürlich unabsichtlich! - die Kehle hinunter rutschten und unwiederbringlich im Magen verschwanden! So gab es für diese Aufgabe nur in den seltensten Fällen volle Punktzahl…

Besser ging es dann schon beim Sackhüpfen. Während sich die Hundeführer die Seele aus dem Leib hüpften mussten die Hunde abliegen. Ob diese aus Gehorsam brav liegen blieben oder weil sie vor Lachen kollabiert waren, wissen wir allerdings nicht so genau…

Nachdem auch noch Leiterwagen fahren und ein Hindernisparcours bewältigt worden waren konnten die Teams aufatmen – die letzte Station war geschafft!

 

 

 

Balancieren ist eh schwer...

 

...aber erst recht wenn man dabei gefilmt wird ;-)

 

 

 

Jetzt nur noch das Teamfoto (dieses Mal: Zustand NACH dem Wettbewerb) und die Hundeführer sanken erschöpft in die Strandliegen welche von den fürsorglichen Azubis aufgestellt worden waren.

 

 

 

Wie im Strandurlaub...

 

...konnten sich die Teilnehmer fühlen

 

 

 

Von dort aus hatten sie eine hervorragende Sicht auf die ins Ziel einlaufenden Orientierungsläufer. Auch für diese war der Wettbewerb hier noch nicht zu Ende. Unter den Augen vieler Zuschauer mussten noch schwierige Aufgaben gelöst werden, z.B. mit dem Mund einen Apfel aus einem Bottich fischen und einen Becher voll Wasser zurücktragen nachdem man zuvor im Kreis gelaufen war.

 

 

 

eine weitere Herausforderung war das gegenseitige Verfüttern

von Pudding

 

bei dem Wetter sorgten wir für angenehme Erfrischung!

 

 

 

 

 

Als schlussendlich alle wieder an den Ausgangspunkt zurückgekehrt und die Ergebnisse ausgewertet waren, ging der gemütliche Teil des Tages los.

 

 

 

Samstagabend, die Feier:

 

Gegen Abend kamen noch mal einige Gäste, u.a. freuten wir uns sehr über den Besuch der Vorsitzenden des KV Münchens, Frau Dr. Kronawitter, des Geschäftsführers Herr Hintermaier, des Kreisbereitschaftsleiters Werner Masanz, seines Stellvertreters Jürgen Terstappen, des Bezirksbereitschaftsleiters Bernd Peterke, des Landesfachdienstführers Armin Dlugosch und des Staffelkommandanten der ÖHU, Arthur Novak.

Auch Klaus Gmelch von der Vermisstenstelle der Polizei nutzte die Gelegenheit des persönlichen Kontakts zu den vielen Rettungshundeführern.

 

 

 

v.li.nach re.: Frank, Werner Masanz, Herr Hintermaier, Frau Dr. Kronawitter

 

Frau Dr. Kronawitter im Gespräch mit der polnischen Staffel

 

 

 

 

Nach dem Essen wurden endlich die Gewinner bekannt gegeben. Mit einer tollen Leistung erreichte das Team Ansbach / Regensburg den ersten Platz! Nur knapp dahinter landete das Team aus Donauwörth / Memmingen und auf den dritten Platz kam die Staffel aus Landsberg Lech!

Besondere Erwähnung verdient die polnische Mannschaft welche trotz erheblicher Sprachbarrieren einen hervorragenden 5. Platz belegte! Hier noch mal ein Dank an Sebastian Tora für seine Dolmetscherdienste :-)

 

 

 

Das erstplazierte Team aus Ansbach / Regensburg

 

Der zweite Platz ging an Donauwörth / Memmingen

 

Dritter wurde die Staffel aus Landsberg

 

Das fünftplazierte polnische Team

 

 

 

 

Sehr gefreut haben wir uns über die vielen vielen Geschenke die wir von euch bekommen haben! Ganz herzlichen Dank dafür!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach all den Ehrungen und Reden kam endlich die Zeit für die Band. „Ge`läck“ brachte ordentlich Stimmung in die Bude die auch noch anhielt als die Band sich schon verabschiedet hatte. Die letzten gingen erst als der Verpflegungsdienst das Frühstück brachte ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war ein tolles Fest und wir freuen uns dass es so viele mit uns feierten!

 

Viele Menschen haben uns bei den Vorbereitungen unterstützt, insbesondere danken wir:

 

•  Der Messe München für Material und Know How

•  Den Auszubildenden für ihr Engagement und ihre Zeit

•  Familie Steindl, dass sie uns ihr Gut zur Verfügung stellte

•  Dem Verpflegungsdienst für das leckere Essen

•  Dem Technischen Dienst für die Hilfe bei der Errichtung des Zeltlagers

•  Der Gemeinde Kranzberg für die unkomplizierte Genehmigung der Stationen

•  Petrus für das sensationelle Wetter

•  Flo und Jens, die an den Unfallstationen die Erste Hilfe Maßnahmen bewerteten

•  den Mimen für ihre schauspielerische Leistung und das realistische Schminken

•  Hans Morell fürs Semmeln und Holz holen

 

 

Ganz besonders danken wir unseren Sponsoren:

 

•  BMW

•  Engelbert und Strauss

•  Fassl Erding

•  Fielmann

•  Fressnapf

•  Hagemann Distribution Service

•  Hotel Angelo

•  IHK

•  Jeffo`s

•  Käfer

•  Practica Belloo Hundekotbeutel

•  Red Bull

•  Schwabinger Zoo Center München

•  Therme Erding

•  Vodafone

•  Weinläden Wein et cetera

•  Yves Rocher

•  Zooplus

 

 

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Feier in 10 Jahren, hoffentlich seid ihr dann alle wieder mit dabei!

 

 

 

Eure Staffel München

 

 

 

 

Noch mehr FOTOS gibt es hier!!

 

 

 

 

 

 

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